Anlässlich des Jubiläums 2006 erschien in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen eine von Eberhard Mey verfasste Artikel-Serie zum Werdegang der heutigen Albert-Schweitzer-Schule, die der Förderverein der Schule mit freundlicher Genehmigung hier wiedergibt: |
HNA
21.06.2006Latein
spart Militärzeit
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HNA
27.06.2006
In die
weite Welt hinaus
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![]() Erwin
Goldschmidt aus Hofgeismar mit der damals
typischen Schülermütze 1934, der letzte jüdische Schüler des Hofgeismarer Gymnasiums. Er konnte noch rechtzeitig in die USA auswandern. |
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05.07.2006Als Schule weiblich wurdeSeit 1922 Mädchen auf der
Albert-Schweitzer-Schule,
Die
Albert-Schweitzer-Schule Hofgeismar wird
im Schuljahr 2005/06 von 211 Mädchen und 174 Jungen besucht.
Koedukation, die
heute selbstverständlich ist, war zu Beginn des 20.
Jahrhunderts noch die
Ausnahme. Hofgeismarer Bürger hatten bereits vor dem Ersten
Weltkrieg die
Zulassung ihrer Töchter zum damaligen Realprogymnasium
gefordert, aber erst
1922 wurden die ersten Mädchen aufgenommen. Die neuen
Bildungschancen wurden
von der Bevölkerung dankbar aufgenommen: Im Schuljahr 1930/31
waren bereits 34
% der Schülerschaft Mädchen. |
Schüler als FlakhelferDer Zweite Weltkrieg, der am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen begann, wirkte sich auch auf die Hofgeismarer Oberschule aus. Bereits im ersten Kriegsjahr wurde der Unterrichtsbetrieb beeinträchtigt, da sieben Lehrer zum Kriegsdienst einberufen wurden. Der Religions-, Zeichen- und Musikunterricht entfiel ganz, in anderen Fächern wurde die Stundenzahl reduziert. Vorsorglich evakuierte Bewohner des Saarlandes wurden im Herbst 1939 in der Schule untergebracht. Vom 19. Januar bis zum 9. März 1940 fiel der Unterricht aus, da der Schule nicht genügend Kohle geliefert wurde. Lediglich die Abschlussklasse wurde im Amtszimmer des Direktors unterrichtet.Angesichts der Kriegsbedingungen wurden Frühjahr 1940 alle Schülerinnen und Schüler versetzt; es wurde allerdings erwartet, dass bestehende Wissenslücken bis zu den Sommerferien ausgeglichen wurden. In den folgenden Jahren wurden die Versetzungsbestimmungen wieder angewandt, im Sommer 1943 wurde jedoch betont, dass für die Versetzung der Schüler die „Haltung maßgebend“ sei. Mehrfach kamen Offiziere in die Schule, um über ihre Kriegserfahrungen zu berichten und für den Militärdienst zu werben. Die meisten Jungen der Abschlussklassen wurden vorzeitig zum Militär oder zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Bereits im Jahr 1940 wurden ihnen „Reifezeugnisse“ ohne Prüfung ausgestellt. Schüler der jüngeren Jahrgänge wurden als Flakhelfer herangezogen. Seit dem Herbst 1943 waren davon Jungen der Jahrgänge 1927 und 1928 betroffen – d.h. nach heutiger Zählung Schüler der Klassen 9-11. Auch einige Mädchen wurden seit 1943 zum „Osteinsatz“ herangezogen. Die Schülerzahl erhöhte sich, da Eltern aus Kassel, aber auch aus anderen Großstädten ihre Kinder auf dem Land in Sicherheit bringen wollten. Das war insbesondere nach dem großen Bombenangriff auf Kassel am 22. Oktober 1943 der Fall. Von 1943 bis 1944 standen dem Gymnasium nur ein Teil seiner Räume im Rathaus zur Verfügung, da eine Oberschule aus Bremen-Vegesack nach Hofgeismar ausgelagert wurde. In den letzten Kriegsjahren wurde der Unterrichtsbetrieb mehr und mehr durch den Dienst der Schüler als Flak-Helfer beeinträchtigt. Da das Heizmaterial der Schule im Januar 1945 beschlagnahmt worden war, musste der Unterricht in drei Räumen der Volksschule stattfinden. Parallelklassen wurden zusammengelegt, so dass die Klassengröße bis auf 90 stieg. Zusätzliche Schwierigkeiten ergaben sich für die Fahrschüler durch die Störungen des Zugverkehrs durch Fliegeralarme. Einzelne Klassen sollten daher in „Stützpunkten“ in Grebenstein, Trendelburg und Hümme unterrichtet werden. Die letzte Gesamtkonferenz vor Kriegsende fand am 6. März 1945 statt. Das Protokoll enthält Pläne, wie der Schulbetrieb weitergeführt werden sollte. Da im Rathaus nur noch zwei Räume für den Unterricht zur Verfügung standen, sollten Schüler der fünf jüngsten Klassen jeweils nur für einen Tag pro Woche in die Schule kommen und Aufgaben für die übrigen Tage erhalten. Das Kollegium wusste, dass das Kriegsende bevorstand. Frau Dr. Schuchard, die als eine der jüngeren Lehrerinnen an der Konferenz teilnahm, erinnerte sich bei einem späteren Besuch in der Schule, dass die Kollegen sich vor deren Beginn gefragt hatten, ob denn auch genügend weiße Tücher bereit lägen, falls die amerikanischen Truppen die Stadt noch während der Konferenz erreichten. Der Unterricht wurde am 28. März, dem letzten Schultag vor den Osterferien beendet. Am 5. April rückten die US-Truppen in Hofgeismar ein. |
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08.07.2006Nicht
geschützte Schüler
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26.07.2006 Der folgende Text stützt sich auf die Arbeit einer Schülergruppe aus dem Jahr 2000. Ein Orientierungskurs Geschichte der ASS beteiligte sich mit einem Beitrag zum Thema „Schule nach 1945“ am Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Beitrag wurde mit einem der vier Spitzenpreise ausgezeichnet: Die Schülerinnen und Schüler gewannen eine einwöchige Studienfahrt nach Prag. |
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29.07.2006Der Weg nach EuropaAlbert-Schweitzer-Schule: Europäische Verständigung als Leitbild des GymnasiumsIm Jahr 2004 konnte der damalige Schulleiter Jochen Desel die offizielle Anerkennung der Albert-Schweitzer-Schule als Europa-Schule in Empfang nehmen. Dem langjährigen Schulleiter Dr. Fritz Hofmann ist es zu verdanken, dass der europäische Gedanke bereits seit 50 Jahren eine große Rolle an der ASS spielt. Hofmann hatte nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1948 wieder die Leitung der Schule übernommen. Er unterrichtete die Fächer Englisch und Französisch und sah es als seine Aufgabe an, Schülerinnen und Schüler für die europäische Verständigung zu interessieren. Als Leiter des Kreisverbandes der Europa-Union gelang es ihm, mehrere Kollegen für die Sache Europas zu aktivieren und Referenten für Vorträge in der Schule zu gewinnen. Der europäische Gedanke wurde besonders in der Schule verankert, als die ASS im Jahr 1956 als eine der ersten sechs deutschen Schulen in den Kreis der UNESCO-Modellschulen aufgenommen wurde. Die Schule wählte sich Rahmenthemen für ihre Arbeit und führte Austauschprogramme mit Schulen in Lauttakylä (Finnland), Etampes (Frankreich) und Lanark (Schottland) durch. Auch die damals üblichen Jahresarbeiten der Schülerinnen und Schüler waren oft einem europäischen Thema gewidmet. Besondere Höhepunkte im Leben der Schule waren die Europabälle. Verantwortlich für die UNESCO-Aktivitäten waren Frau Dr. Schuchard und als ihr Nachfolger Herr Dr. Hochgeschwender; z. Z. ist Kollege Ehls federführend. Neue Impulse erhielt die europäische Ausrichtung als Dr. Hochgeschwender die Fakultas für Italienisch erwarb. Seit den 1980-er Jahren ist Italienisch eine bei Schülerinnen und Schülern der ASS beliebte Sprache – u.a. auch weil der Unterricht meist durch eine italienische Sprachassistentin unterstützt wird. Der Italienischunterricht wird durch Austauschfahrten besonders gefördert. Nachdem ein Kontakt zu San Doná bei Venedig nicht weitergeführt werden konnte, kam es in den letzten Jahren zur Kooperation mit Schulen in Forlí in der hessischen Partnerregion Emilia-Romagna, Borgomanero (nördlich von Mailand) und Lecce in Süditalien. Erweitert wurde das Austauschprogramm durch Kontakte zu Schulen in Montaigu (Frankreich), Prag (seit 2002) und Gimo in Schweden (seit 2005). Die Aktivitäten der ASS ermöglichten 1995 eine erfolgreiche Bewerbung um die Aufnahme in das Europaschul-Programm der hessischen Landesregierung. Nach mehreren Jahren als „assoziierte Europaschule“ wurde sie im Jahr 2000 bei einer Neugestaltung des Programms zur eigentlichen Europaschule ernannt, deren Zahl inzwischen auf 31 erhöht wurde. Sie arbeitet vor allem mit den sechs nordhessischen Europaschule (in Kassel, Bad Hersfeld, Eschwege, Fritzlar und Neu-Eichenberg) zusammen – u.a. bei der Gestaltung des Europatags, der im Mai 2007 an der ASS stattfinden soll Die Geldzuweisungen für die Europaschulen ermöglichen in jedem Jahr die Durchführung verschiedener Projekte, die sonst kaum möglich wären. Seit 2001 bzw. 2003 werden Kurse in Business English und Français Commercial angeboten, die zu international anerkannten Zertifikaten führen. Ein Europaschulprojekt mit großer Außenwirkung ist der „Themenabend“, der seit 1995 regelmäßig stattfindet. |
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05.08.2006Hin zur OberstufeAlbert-Schweitzer-Schule entwickelt sich fortWenn im September 2006 das Jubiläum „150 Jahre weiterführende Schule in Hofgeismar“ gefeiert wird, ist das nicht nur die Sache der ASS. Auch die anderen Hofgeismarer Schulen werden sich mit Ausstellungen und Darbietungen präsentieren. Lange Zeit war das Realgymnasium, die heutige ASS, die einzige weiterführende Schule in Hofgeismar. Diese Situation hat sich seit Ende der 1960-er Jahre grundlegend geändert: Es entstand ein Schulverbund, über den im heutigen Beitrag zur Schulgeschichte berichtet werden soll. Bereits in den 1950-er Jahren wurde in Hofgeismar das Fehlen einer Realschule bemängelt. Der Schulelternbeirat der Bürgerschule forderte im Jahr 1952 in einer Eingabe, Kindern, „die später im praktischen Leben stehen sollen“ „das nötige reale Wissen zu vermitteln“ und einen besseren Abschluss zu bieten, als die nicht beendete Schulzeit an der Oberschule. Nachdem bereits 1951 die Grebensteiner Stadtschule einen „Aufbauzug“ erhalten hatte, wurde 1953 auch an der Hofgeismarer Bürgerschule ein Realschulzug eingerichtet. Die vom Hofgeismarer Magistrat favorisierte Angliederung der Realschule an die ASS wurde vom Kultusministerium „aus grundsätzlichen Erwägungen“ abgelehnt. Die größten Veränderungen in der Schulorganisation erfolgten seit 1969. Nach langen leidenschaftlichen Diskussionen unter Politikern, Eltern und Lehrern beschloss der Kreistag des damals noch selbstständigen Kreises Hofgeismar einstimmig einen Schulentwicklungsplan. Dieser Plan sah die Einrichtung von vier Gesamtschulen in Hofgeismar, Grebenstein, Immenhausen und Karlshafen vor, während die Albert-Schweitzer-Schule zur Oberstufenschule umgewandelt werden sollte. Bereits 1968 waren in Grebenstein, Hofgeismar und Immenhausen freiwillige Förderstufen eingerichtet worden. Im Jahr 1970, als deren Schüler in die Klasse 7 der ASS wechselten, wurde auch in Karlshafen eine Förderstufe eingerichtet. Im Schuljahr 1971/72 nahm die ASS zum letzten Mal Fünftklässler („Sextaner“) auf. Im folgenden Schuljahr mussten alle Schülerinnen und Schüler, die zur Realschule oder zum Gymnasium gehen wollten, zunächst die Förderstufe an einer der vier „Gesamtschulen im Aufbau“ besuchen. An der ASS sank die Zahl der Schülerinnen und Schüler von 781 im Schuljahr 1970/71 auf ca. 350. Das Kollegium wurde entsprechend von 50 auf 21 reduziert. Im Schuljahr 1978 war die Umwandlung abgeschlossen: alle 118 Schülerinnen und Schüler, die neu in die Jahrgangsstufe 11 der ASS aufgenommen wurden, hatten zuvor eine Gesamtschule besucht. Um den Übergang für die Schüler zu erleichtern, wurden Kolleginnen und Kollegen aus den Gesamtschulen an die Oberstufe und umgekehrt abgeordnet. Zudem wurde an jeder Schule ein Kollege mit der Koordination beauftragt. Die Kooperation hat sich bewährt. Bereits 1980 berichteten die Koordinatoren in einem Bericht an das Staatliche Schulamt, dass sich die Noten der Schülerinnen und Schüler des ersten Jahrgangs an der ASS in den meisten Fächern nicht deutlich von denen unterschieden, die sie an der Gesamtschule erhalten hatten. Das schulische Angebot veränderte sich in den letzten Jahren, als an den Additiven Gesamtschulen neben den Förderstufen auch Gymnasialklassen in der Jahrgangsstufe 5 eingerichtet wurden. Eine große Veränderung wird sich durch die Verkürzung des Gymnasiums auf 8 Jahre ergeben. Die Verdoppelung der Schülerzahl eines Jahrgangs – die letzten G 9- und die ersten G 8-Klassen kommen zusammen an die Oberstufe – stellt eine Herausforderung dar, die gründlich vorbereitet werden muss. |
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12.08.2006Politik spielt immer mitLeichtathletik - eine kleine Schule sorgt bundesweit für großes Aufsehenvon Michael RießHofgeismar. Es war Mitte der siebziger Jahre, als Frankfurter Zeitungen voller Erstaunen nach Nordhessen blickten und anerkennend, überrascht und auch ein wenig neidisch fragten, wie denn ein vergleichsweise kleiner Ort wie Hofgeismar Seriensieger beim Bundeswetbrwerb „Jugend trainiert für Olympia” werden könne. 1974, 1975 und 1976 holten die Jungs von der Albert-Schweitzer-Schule leichtathletisches Gold beim Bundesfinale in Berlin. Was Laufen, Springen und Werfen anging, gab es bundesweit keine Schule, die der ASS das Wasser reichen konnte. Doch bis es zu diesem Erfolg kam, war es ein weiter Weg. Denn die Hofgeismarer Schule machte alle Entwicklungen mit, die der Sport landesweit nahm. Als Leiberserziehung fand das Fach im 19. Jahrhundert Eingang in den Stundenplan. Geprägt war es von Turnen. Im Hintergrund stand das humanistische Ideal von der Einheit des Geistes und des Körpers.Während des Nationalsozialismus spielte die Politik auch im Sport eine immer stärkere Rolle. „Es war schon fast eine vormilitärische Ausbildung”, so Wilhelm Schmidt, der sich mit der Sportgeschichte an der ASS beschäfttigte, dort 1960 Abitur machte und später, bis zu seiner Pensionierung 2002, das Fach Sport unterrichtete. Der Sinn des Sportunterrichts änderte sich nach dem Krieg natürlich. Nach Außen dokumentiert wurde es durch eine Namensänderung: Aus Leibeserziehung wurde Leibesübung. Doch der Ruf des Sports war zunächst einmal ruiniert. Salopp ausgedrückt: Wer starke Bizeps hat, muss schwach in der Birne sein. Abgesehen von Ballsportarten war Sport auf jeden Fall etwas, das mit Vorsicht zu genießen war. Doch auch diese Zeit ging vorüber - und mitte der sechziger Jahre änderte das Fach den Namen: Sport stand fortan auf dem Stundenplan. Doch die Politik spielte weiter mit. Man schrieb das Jahr 1968 und westdeutschlands Politiker waren geschockt. Die Olympiade in Mexiko war zu Ende gegangen und im Medaillenspiegel war das sozialistische Deutschland besser als das demokratische. Vier Jahre vor der Olympiade in München hatte die DDR im Sport ihre Überlegenheit gegenüber der Bundesrepublik demonstriert. Es wurde nach Ursachen gesucht - und als ein „Schuldiger” wurden die Schulen ausgemacht, so Rudi Steinbrecher, der damals an der ASS Sport unterrichtete. Die olympischen Spiele vor Augen reagierte die Politik: Der Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia” wurde ins Leben gerufen. Fast zeitgleich gab es ein Landesprogramm, das die Zusammenarbeit von Schule und Vereinen förderte. Und ebenfalls zeitgleich gab es an der ASS mit Schmidt, Steinbrecher und Doris Müller drei Lehrkräfte, die scheinbar nur darauf gewartet hatten, dem Sport wieder zu mehr Ansehen in der Schülerschaft zu verhelfen. ............................. „Der Landessieger durfte nach Berlin fliegen. Das war eine Woche schulfrei und noch beliebter als Klassenfahrten.” RUDI STEINBRECHER ÜBER DIE MOTIVATION DER SCHÜLER, BEIM WETTBEWERB JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA ............................. ![]() Und die Nachwirkungen sind noch heute sichtbar: Die Leichtathletikgemeinschaft Reinhardswald, die aus der Sport-AG hervorging, sorgt immer noch für Furore, die Politik sorgte dafür, dass mit der ASS-Sporthalle und der Laufbahn im Angerstadion optimale Trainingsbedingungen geschaffen wurden. Und an der ASS gibt es einen Sport-Leistungkurs. Auch heute noch. HNA, Serie: Aus Omas und Opas Schublade (1026) vom 12.08.2006: ![]() Erfolgreiche Athleten der ASSBeim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia” waren die Schüler der Albert-Schweitzer-Schule in den 70er Jahren sehr erfolgreich. 1974, 75 und '76 wurden sie Bundessieger in der Leichtathletik, beim Bundesfinale 1978 Zweiter. Unser Foto entstand vor 30 Jahren. Zu sehen sind die 16 jährigen Schüler: •Obere Reihe von links: Harald Schwarz, heute Forstamtsleiter in Schlüchtern; Dietmar Herrmann, heute Bankkaufmann in Bad Karlshafen, Fußballtrainer in Schöneberg, Tochter ist Leichtathletin; Thomas Fischer, heute Tierarzt in Homberg; Herwig Pfläging, heute Gymnasiallehrer (Mathe und Physik) in Kassel; Ralph Chudy, heute Polizeihauptkommissar in Vellmar; Ulrich Scharf, heute Speditionsunternehmer in Kassel, Mitglied, sponsort den Bus der Leichtathletikgemeinschaft Reinhardswald (LG); Uwe Steyer, heute Bankkaufmann in Reinhardshagen, LG-Mitglied, längere Zeit Kassenwart; Rainer Triebel, heute Dipl. Bauingenieur in Trendelburg. •Untere Reihe von links: Martin Vialon, heute Ass. Professor Neuere Deutsche Literatur in Istanbul, vielfacher Landesmeister; Ulrich Schnürer, heute Dipl. Bauingenieur Immenhausen; Arndt Berndt, Unternehmer in Holland (Gerüstbau); Uwe Haberzettel, heute Anästhesist in Ingolstadt, als Student Trainer der Speerwerfer (Seidel, Horey); Josef Klocke, Kameramann beim Bayrischen Fernsehen, München; Wolfgang Heidelbach, Dipl. Ing. Elekrotechnik, Hofgeismar, war Wettkampfbetreuer seiner Söhne Richard und Peter; Die ASS-Lehrkräfte Wilhelm Schmidt (links) und Rudi Steinbrecher (rechts). |